Fachtag „Bildungschancen und (antimuslimischer) Rassismus - Same Old Story?“

Islamische Gemeinde • 18. August 2023

Fachtag „Bildungschancen und (antimuslimischer) Rassismus - Same Old Story?“

Am 17.08.2023 fand im Dietrich-Keuning-Haus in Dortmund der Fachtag „Bildungschancen und (antimuslimischer) Rassismus - Same Old Story?“ vom Forum muslimische Zivilgesellschaft statt.
 
Die Veranstaltung begann mit einem Grußwort von Lamya Kaddor (MdB). Sie griff das Thema „Muslimfeindlichkeit“ auf und berichtete von vier an sie gerichteten Briefen. In diesen beschreiben Betroffene ihre negativen Erfahrungen, die sie aufgrund ihrer religiösen Zugehörigkeit erfuhren. Zum Beispiel erzählten Geflüchtete, dass sie sich in Deutschland nicht sicher fühlen. Auch vom schwierigen Zugang zum Arbeitsmarkt war die Rede.
 
Daraufhin hielt El-Mafaalani einen Vortrag zum Thema „Rassismus aus der Perspektive von Betroffenen“. Er betrachtete das Thema unter einem soziologischen Gesichtspunkt. 
Er stellte dar, dass es grundsätzlich weniger strukturelle Diskriminierung in der Bildung gibt, aber die Zahl der Betroffenen von Rassismus im Laufe der Zeit stark gestiegen ist. Die Betroffenen empfinden es als Rassismus, wenn sie ungleich behandelt werden und die Behandlung als illegitim bewertet wird. Es gehe demnach um das Verhältnis von Erwartung und Erfahrung. Die unterschiedlichen Erwartungshaltungen zeigte er anschaulich anhand eines Beispiels seiner Familie (seine Mutter, er selbst, seine Tochter).
 
Anschließend folgte eine Podiumsdiskussion, in der auch das Publikum die Chance hatte, den Rednerinnen und Rednern Fragen zu stellen.

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17.04.2026, Herne - Im Rahmen des Religionsunterrichtes besuchte die Klasse 8c und 8d des Pestalozzi-Gymnasiums unter der Leitung ihrer Lehrerin Frau Lodewig die Islamische Gemeinde Röhlinghausen. Inhaltlich gab es einen Input zu den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Judentum, Christentum und Islam. Anschließend konnten die Schüler:innen Tischtennis und Kicker spielen. Der Besuch wurde von Tuncay Nazik und Salih Davulcu begleitet. Mit dem neuen Projekt „Friedensbotschafter:innen“ bietet die Gemeinde Schulen ein Angebot für Dialog, Begegnung und gegenseitiges Verständnis an. Dabei knüpft sie auch an das bekannte Wort von Hans Küng an: „Kein Friede unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen.“
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Die Islamische Gemeinde Röhlinghausen startet eine neue Aktion! Anlässlich der Europawochen, die dieses Jahr vom 30. April bis zum 31. Mai gehen, werden an Schulklassen, Kindergärten, Vereine und Privatpersonen kostenlose Europa-Taschen verschenkt. Diese sind mit verschiedenen Info-Flyern, Spielzeugen und Süßigkeiten gefüllt. Ziel ist eine spielerische Auseinandersetzung mit Europa. Die Abholung der Taschen ist am Samstag und Sonntag, den 25.04. und 26.04., zwischen 12 und 15 Uhr möglich. An Kindergärten und Schulen können die Taschen als Gruppensatz auch per Post verschickt werden. Interessierte können sich unter der +49 170 2679898 melden.
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09.04.2026, Herne - Über den Verein Lohmar hilft e.V. erreichte die Muslimische Jugend Röhlinghausen Unmengen an Gesellschaftsspielen, die sie zuerst an Vereine, Kindergärten und Schulen spendete. Nun erfolgte die Spende der verbliebenen Spiele an den Kinderschutzbund, vertreten durch Horst Schröder, auch bekannt als Graf Hotte.
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04.04.2026, Köln - Dieses Jahr steht für die Islamische Gemeinde Röhlinghausen auch die Projektreihe „Friedensbotschafter:innen“ auf der Agenda. Ziel des Projektes ist es, insbesondere Jugendliche zu Friedensbotschafter:innen zwischen den Religionen auszubilden. Dadurch sollen Gemeinsamkeiten betont und Vorurteile abgebaut werden. Das Projekt umfasst Ausflüge, Workshops und Vorträge. Am Ende erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat. Am Samstag ging es für eine Gruppe von 22 Personen nach Köln. Der Tag begann mit einer inhaltlichen Einführung. Es wurden grundlegende Inhalte zu den Themen interreligiöser Dialog, gesellschaftlicher Zusammenhalt und die Rolle von Religionen im Kontext eines friedlichen Miteinanders vermittelt. Anschließend ging es nach Köln. Die Teilnehmenden besuchten zunächst den Kölner Dom und erhielten dort Einblicke in die Grundlagen des Christentums sowie die Bedeutung von Kirchen als religiöse und gesellschaftliche Orte. Danach wurde die Zentralmoschee Köln besucht, wo zentrale Aspekte des Islams sowie die Funktion von Moscheen als Orte des Glaubens, der Begegnung und der Gemeinschaft vermittelt wurden. Leitend für die Veranstaltung war das bekannte Zitat des Theologen Hans Küng: „Kein Friede unter den Nationen ohne Frieden der Religionen, und kein Frieden der Religionen ohne Dialog.“ Das Projekt wird vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
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