Let‘s talk! - Gespräch mit Herner Politiker:innen zur Bundestagswahl 2025 mit Christoph Bußmann
Islamische Gemeinde • 12. Dezember 2024
Let‘s talk! - Gespräch mit Herner Politiker:innen zur Bundestagswahl 2025 mit Christoph Bußmann
Am Donnerstagabend den 12.12.2024 besuchte Christoph Bußmann die Muslimische Jugend Röhlinghausen, um über aktuelle politische Themen zu sprechen. Nach einem einleitenden Vortrag, in dem er seine politischen Überzeugungen darlegte, stand eine lebhafte Fragerunde im Mittelpunkt des Abends. Besonders die Themen Integration und Abschiebung dominierten die Diskussionen.
Eine der zentralen Fragen lautete: „Wir sind hier geboren, arbeiten oder studieren und sprechen die deutsche Sprache. Wann hört Integration auf?“
Bußmann betonte, dass Integration nicht unendlich sei. Für ihn seien drei Aspekte entscheidend, um von einer gelungenen Integration zu sprechen:
1. Die Beherrschung der deutschen Sprache.
2. Respekt gegenüber Recht und Kultur.
3. Die Eigeninitiative, das eigene Leben selbstständig zu gestalten.
Dabei unterstrich er deutlich, dass Integration keineswegs bedeute, dass man Schweinshaxe essen oder Bier trinken müsse, wie es manche vereinfachend darstellen. „Integration hat nichts mit solchen Oberflächlichkeiten zu tun. Es geht um Werte, nicht um Klischees,“ stellte Bußmann klar.
Die politische Debatte über mögliche Abschiebungen syrischer Geflüchteter nach einem Sturz des Assad-Regimes wurde ebenfalls kritisch beleuchtet. Ahmet Zito fragte, ob nicht auch Teile der CDU diese Diskussion vorantreiben, obwohl sie seiner Ansicht nach „unrealistisch und unmenschlich“ sei. Bußmann räumte ein, dass das Teile der CDU machen, er selber aber diese Diskussion populistisch finde.
Zum Abschluss fragte die Muslimische Jugend, ob Bußmann sie vergessen werde, falls er in den Bundestag einziehe. Seine Antwort war eindeutig: „Nein, ich werde weder euch noch Herne vergessen.“
Der Abend endete mit einem entspannten Kickerspiel.
Eine der zentralen Fragen lautete: „Wir sind hier geboren, arbeiten oder studieren und sprechen die deutsche Sprache. Wann hört Integration auf?“
Bußmann betonte, dass Integration nicht unendlich sei. Für ihn seien drei Aspekte entscheidend, um von einer gelungenen Integration zu sprechen:
1. Die Beherrschung der deutschen Sprache.
2. Respekt gegenüber Recht und Kultur.
3. Die Eigeninitiative, das eigene Leben selbstständig zu gestalten.
Dabei unterstrich er deutlich, dass Integration keineswegs bedeute, dass man Schweinshaxe essen oder Bier trinken müsse, wie es manche vereinfachend darstellen. „Integration hat nichts mit solchen Oberflächlichkeiten zu tun. Es geht um Werte, nicht um Klischees,“ stellte Bußmann klar.
Die politische Debatte über mögliche Abschiebungen syrischer Geflüchteter nach einem Sturz des Assad-Regimes wurde ebenfalls kritisch beleuchtet. Ahmet Zito fragte, ob nicht auch Teile der CDU diese Diskussion vorantreiben, obwohl sie seiner Ansicht nach „unrealistisch und unmenschlich“ sei. Bußmann räumte ein, dass das Teile der CDU machen, er selber aber diese Diskussion populistisch finde.
Zum Abschluss fragte die Muslimische Jugend, ob Bußmann sie vergessen werde, falls er in den Bundestag einziehe. Seine Antwort war eindeutig: „Nein, ich werde weder euch noch Herne vergessen.“
Der Abend endete mit einem entspannten Kickerspiel.













