Lesung: „Vom Vorurteil zur Gewalt“ mit Prof. Dr. Wolfgang Benz
Islamische Gemeinde • 4. September 2025
Lesung: „Vom Vorurteil zur Gewalt“ mit Prof. Dr. Wolfgang Benz
04.09.2025, Herne - Gespickt mit Auszügen aus seinem Buch „Vom Vorurteil zur Gewalt“ zog Benz Parallelen zwischen Antisemitismus und heutiger Muslimfeindlichkeit, da beide mit ähnlichen Stereotypen und Schuldzuweisungen arbeiten. Entscheidend sei dabei nicht das Verhalten der Minderheiten, sondern die Zuschreibungen der Mehrheitsgesellschaft.
Er betonte auch, dass man Vorurteile nicht von heute auf morgen beseitigen könne, wohl aber systematisch eindämmen müsse. Zudem machte Benz deutlich, dass aus der Geschichte nur unvollständig gelernt sei, wenn man lediglich darauf achte, einer bestimmten Minderheit kein Unrecht mehr zuzufügen. Die vollständige Lehre müsse heißen: keiner Minderheit darf Unrecht geschehen.
Sein Fazit brachte es auf den Punkt: „Fremdenfeindlichkeit ist immer Menschenfeindlichkeit – und damit auch Demokratiefeindlichkeit.“
Der Abend endete für die fünfzig Teilnehmer:innen mit einem offenen Buffet und Gesprächen.
Die Veranstaltung wurde vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie Herne gefördert.
Er betonte auch, dass man Vorurteile nicht von heute auf morgen beseitigen könne, wohl aber systematisch eindämmen müsse. Zudem machte Benz deutlich, dass aus der Geschichte nur unvollständig gelernt sei, wenn man lediglich darauf achte, einer bestimmten Minderheit kein Unrecht mehr zuzufügen. Die vollständige Lehre müsse heißen: keiner Minderheit darf Unrecht geschehen.
Sein Fazit brachte es auf den Punkt: „Fremdenfeindlichkeit ist immer Menschenfeindlichkeit – und damit auch Demokratiefeindlichkeit.“
Der Abend endete für die fünfzig Teilnehmer:innen mit einem offenen Buffet und Gesprächen.
Die Veranstaltung wurde vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie Herne gefördert.

17.04.2026, Herne - Im Rahmen des Religionsunterrichtes besuchte die Klasse 8c und 8d des Pestalozzi-Gymnasiums unter der Leitung ihrer Lehrerin Frau Lodewig die Islamische Gemeinde Röhlinghausen. Inhaltlich gab es einen Input zu den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Judentum, Christentum und Islam. Anschließend konnten die Schüler:innen Tischtennis und Kicker spielen. Der Besuch wurde von Tuncay Nazik und Salih Davulcu begleitet. Mit dem neuen Projekt „Friedensbotschafter:innen“ bietet die Gemeinde Schulen ein Angebot für Dialog, Begegnung und gegenseitiges Verständnis an. Dabei knüpft sie auch an das bekannte Wort von Hans Küng an: „Kein Friede unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen.“












