Veranstaltung: „Genozid in Srebrenica in den Augen einer deutschen Krankenschwester“
Islamische Gemeinde • 29. November 2024
Veranstaltung: „Genozid in Srebrenica in den Augen einer deutschen Krankenschwester“

29.11.2024, Düsseldorf - Tuncay und Havle Nazik von der Islamischen Gemeinde Röhlinghausen besuchten die Veranstaltung organisiert vom Kreis der Düsseldorfer Muslime (KDDM).
Christine Schmitz, ehemalige Krankenschwester und Koordinatorin bei „Ärzte ohne Grenzen“, beschrieb bei ihrem Vortrag in der Zentralbibliothek, wie die Erfahrungen von Srebrenica ihr Leben unwiderruflich in zwei Hälften teilten: ein Leben davor und ein Leben danach.
Ihr Einsatz brachte sie in viele gefährliche Situationen, doch sie hatte stets das Gefühl, etwas bewirken zu können.
Mit der Belagerung und dem Fall von Srebrenica am 11. Juli 1995 veränderte sich für Christine Schmitz alles. Die Massaker, die sie miterlebte, die Hilflosigkeit angesichts der systematischen Ermordung von über 8.000 Männern und Jungen und die Untätigkeit der internationalen Gemeinschaft hinterließen tiefe Spuren. Schmitz schilderte, wie sie noch Jahre später von den Erinnerungen verfolgt wurde. Trotz der tiefen Narben, die Srebrenica hinterlassen hat, fand Christine Schmitz einen Weg, mit der Vergangenheit zu leben.
Christine Schmitz, ehemalige Krankenschwester und Koordinatorin bei „Ärzte ohne Grenzen“, beschrieb bei ihrem Vortrag in der Zentralbibliothek, wie die Erfahrungen von Srebrenica ihr Leben unwiderruflich in zwei Hälften teilten: ein Leben davor und ein Leben danach.
Ihr Einsatz brachte sie in viele gefährliche Situationen, doch sie hatte stets das Gefühl, etwas bewirken zu können.
Mit der Belagerung und dem Fall von Srebrenica am 11. Juli 1995 veränderte sich für Christine Schmitz alles. Die Massaker, die sie miterlebte, die Hilflosigkeit angesichts der systematischen Ermordung von über 8.000 Männern und Jungen und die Untätigkeit der internationalen Gemeinschaft hinterließen tiefe Spuren. Schmitz schilderte, wie sie noch Jahre später von den Erinnerungen verfolgt wurde. Trotz der tiefen Narben, die Srebrenica hinterlassen hat, fand Christine Schmitz einen Weg, mit der Vergangenheit zu leben.

17.04.2026, Herne - Im Rahmen des Religionsunterrichtes besuchte die Klasse 8c und 8d des Pestalozzi-Gymnasiums unter der Leitung ihrer Lehrerin Frau Lodewig die Islamische Gemeinde Röhlinghausen. Inhaltlich gab es einen Input zu den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Judentum, Christentum und Islam. Anschließend konnten die Schüler:innen Tischtennis und Kicker spielen. Der Besuch wurde von Tuncay Nazik und Salih Davulcu begleitet. Mit dem neuen Projekt „Friedensbotschafter:innen“ bietet die Gemeinde Schulen ein Angebot für Dialog, Begegnung und gegenseitiges Verständnis an. Dabei knüpft sie auch an das bekannte Wort von Hans Küng an: „Kein Friede unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen.“









