Veranstaltung: „Medina - Die Ursprünge des Islam“
Islamische Gemeinde • 22. Januar 2025
Veranstaltung: „Medina - Die Ursprünge des Islam“

22.01.2025, Herne - Zwölf Mitglieder der Muslimischen Jugend Röhlinghausen besuchten den Vortrag der Orientreisenden Clemens Schmale über die heilige Stadt Medina.
Medina, 400 Kilometer nördlich von Mekka gelegen, ist nach der Ka‘aba der zweitwichtigste Ort des Islam. Sie beherbergt das Grab des Propheten Mohammed und die Masjid al-Nabawi, eine der größten Moscheen der Welt. Doch der Vortrag hob hervor, dass Medina nicht nur ein Ort religiöser Bedeutung ist, sondern auch eine Stadt mit einer reichen vorislamischen Geschichte. Unter anderem wurde die Moschee von Qub‘a, vermutlich die älteste Moschee der Welt, thematisiert sowie die von Qiblah‘tayn, wo Mohammed die Gebetsrichtung von Jerusalem nach Mekka änderte.
Ein weiteres Thema war die Hedschas-Bahn, die Medina einst mit dem Osmanischen Reich verband. Der historische Bahnhof beherbergt heute ein Museum.
„Für mich war wichtig, die Prophetenstadt auch aus einem anderen Blickwinkel zu sehen“, erklärte Muhammed Civak, ein Mitglied der Muslimischen Jugend Röhlinghausen, der selbst schon Medina bereist hat. „Der Vortrag hat nicht nur historische Fakten vermittelt, sondern auch gezeigt, wie vielschichtig Medina ist.“
Medina, 400 Kilometer nördlich von Mekka gelegen, ist nach der Ka‘aba der zweitwichtigste Ort des Islam. Sie beherbergt das Grab des Propheten Mohammed und die Masjid al-Nabawi, eine der größten Moscheen der Welt. Doch der Vortrag hob hervor, dass Medina nicht nur ein Ort religiöser Bedeutung ist, sondern auch eine Stadt mit einer reichen vorislamischen Geschichte. Unter anderem wurde die Moschee von Qub‘a, vermutlich die älteste Moschee der Welt, thematisiert sowie die von Qiblah‘tayn, wo Mohammed die Gebetsrichtung von Jerusalem nach Mekka änderte.
Ein weiteres Thema war die Hedschas-Bahn, die Medina einst mit dem Osmanischen Reich verband. Der historische Bahnhof beherbergt heute ein Museum.
„Für mich war wichtig, die Prophetenstadt auch aus einem anderen Blickwinkel zu sehen“, erklärte Muhammed Civak, ein Mitglied der Muslimischen Jugend Röhlinghausen, der selbst schon Medina bereist hat. „Der Vortrag hat nicht nur historische Fakten vermittelt, sondern auch gezeigt, wie vielschichtig Medina ist.“

17.04.2026, Herne - Im Rahmen des Religionsunterrichtes besuchte die Klasse 8c und 8d des Pestalozzi-Gymnasiums unter der Leitung ihrer Lehrerin Frau Lodewig die Islamische Gemeinde Röhlinghausen. Inhaltlich gab es einen Input zu den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Judentum, Christentum und Islam. Anschließend konnten die Schüler:innen Tischtennis und Kicker spielen. Der Besuch wurde von Tuncay Nazik und Salih Davulcu begleitet. Mit dem neuen Projekt „Friedensbotschafter:innen“ bietet die Gemeinde Schulen ein Angebot für Dialog, Begegnung und gegenseitiges Verständnis an. Dabei knüpft sie auch an das bekannte Wort von Hans Küng an: „Kein Friede unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen.“









