Koordinierungsstelle Muslimisches Engagement NRW: Stärkung der muslimischen Zivilgesellschaft

Islamische Gemeinde • 28. August 2024

Koordinierungsstelle Muslimisches Engagement NRW: Stärkung der muslimischen Zivilgesellschaft

Düsseldorf, 28. August 2024 – Unter der Leitung von Aslı Sevindim, Abteilungsleiterin für Integration im Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration (MKJFGFI) des Landes Nordrhein-Westfalen, fand ein intensiver Austausch des Forums Muslimische Zivilgesellschaft im Rahmen der Koordinierungsstelle Muslimisches Engagement NRW statt. An der Veranstaltung nahmen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der muslimischen und alevitischen Zivilgesellschaft teil, darunter auch Havle und Tuncay Nazik von der Islamischen Gemeinde Röhlinghausen.
 
Ziel des Forums war es, den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen muslimischen Organisationen und dem Land Nordrhein-Westfalen zu intensivieren. „Musliminnen und Muslime leisten in Nordrhein-Westfalen wertvolle haupt- und ehrenamtliche Arbeit und tragen damit entscheidend zur Zivilgesellschaft bei. Dieses Engagement wird jedoch in der Öffentlichkeit oft nicht ausreichend wahrgenommen“, erklärte Sevindim in ihrer Eröffnungsrede. „Mit der Koordinierungsstelle wollen wir das ändern und eine Plattform bieten, die diese wichtige Arbeit sichtbarer macht und unterstützt“.
 
Im Rahmen des Austausches wurden neben aktuellen Themen auch allgemeine gesellschaftliche Herausforderungen besprochen. Havle Nazik betonte dabei die Notwendigkeit, die Strukturen der zivilen Gesellschaft zu stärken und deren Sichtbarkeit zu erhöhen: „Die Zivilgesellschaft braucht Strukturen und muss sichtbarer werden. Andernfalls übernehmen Extremisten die Diskurshoheit, und das kann nicht gut enden“.
 
Die Koordinierungsstelle Muslimisches Engagement NRW hat sich zum Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit mit muslimischen Organisationen auf eine neue Grundlage zu stellen und den Dialog zwischen den verschiedenen Akteur:innen der Zivilgesellschaft zu fördern. Durch die enge Zusammenarbeit mit muslimischen Gemeinden und Verbänden soll das Vertrauen gestärkt und gemeinsame Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen erarbeitet werden.

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17.04.2026, Herne - Im Rahmen des Religionsunterrichtes besuchte die Klasse 8c und 8d des Pestalozzi-Gymnasiums unter der Leitung ihrer Lehrerin Frau Lodewig die Islamische Gemeinde Röhlinghausen. Inhaltlich gab es einen Input zu den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Judentum, Christentum und Islam. Anschließend konnten die Schüler:innen Tischtennis und Kicker spielen. Der Besuch wurde von Tuncay Nazik und Salih Davulcu begleitet. Mit dem neuen Projekt „Friedensbotschafter:innen“ bietet die Gemeinde Schulen ein Angebot für Dialog, Begegnung und gegenseitiges Verständnis an. Dabei knüpft sie auch an das bekannte Wort von Hans Küng an: „Kein Friede unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen.“
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