Start der Botschafter:innen-Ausbildung „The Next Generation“
Islamische Gemeinde • 25. Mai 2025
Start der Botschafter:innen-Ausbildung „The Next Generation“
21.05.-25.05.2025, Berlin - Die Jugendleiter Mehmet Akif Akyildiz und Ozan Inam von der Muslimischen Jugend Röhlinghausen nahmen am ersten Intensivmodul der Botschafter:innen-Ausbildung „The Next Generation – Junge Stimmen für eine starke Gesellschaft“ in Berlin teil.
Das Programm wird von meet2respect durchgeführt und durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert.
Das Ziel des Projekts ist es, junge jüdische und muslimische Erwachsene aus ganz Deutschland zu vernetzen und sie gezielt für den interreligiösen Dialog sowie gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, insbesondere Antisemitismus und Antimuslimischen Rassismus, zu qualifizieren. Die Teilnehmenden werden zu Multiplikator:innen ausgebildet, die mit eigenen Projekten und Initiativen einen Beitrag zu einer offenen, demokratischen und vielfältigen Gesellschaft leisten.
Im Mittelpunkt standen Workshops zu Antidiskriminierung, interreligiösem Dialog und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Die Teilnehmenden erhielten methodische und fachliche Qualifizierung durch Expert:innen und konnten sich mit anderen engagierten jungen Menschen aus jüdischen und muslimischen Communities austauschen.
Im weiteren Verlauf der Ausbildung folgen zusätzliche Online-Workshops sowie ein von den Teilnehmenden selbst organisierter Schulbesuch in der eigenen Stadt.
„Wir werden die gewonnenen Erkenntnisse und Kontakte nutzen, um den interreligiösen Austausch in unserer Umgebung weiter zu fördern und uns weiterhin aktiv gegen Vorurteile und Ausgrenzung einsetzen“, erwähnten die Jugendleiter abschließend.
Das Programm wird von meet2respect durchgeführt und durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert.
Das Ziel des Projekts ist es, junge jüdische und muslimische Erwachsene aus ganz Deutschland zu vernetzen und sie gezielt für den interreligiösen Dialog sowie gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, insbesondere Antisemitismus und Antimuslimischen Rassismus, zu qualifizieren. Die Teilnehmenden werden zu Multiplikator:innen ausgebildet, die mit eigenen Projekten und Initiativen einen Beitrag zu einer offenen, demokratischen und vielfältigen Gesellschaft leisten.
Im Mittelpunkt standen Workshops zu Antidiskriminierung, interreligiösem Dialog und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Die Teilnehmenden erhielten methodische und fachliche Qualifizierung durch Expert:innen und konnten sich mit anderen engagierten jungen Menschen aus jüdischen und muslimischen Communities austauschen.
Im weiteren Verlauf der Ausbildung folgen zusätzliche Online-Workshops sowie ein von den Teilnehmenden selbst organisierter Schulbesuch in der eigenen Stadt.
„Wir werden die gewonnenen Erkenntnisse und Kontakte nutzen, um den interreligiösen Austausch in unserer Umgebung weiter zu fördern und uns weiterhin aktiv gegen Vorurteile und Ausgrenzung einsetzen“, erwähnten die Jugendleiter abschließend.

29.12.2025, Bochum und Castrop-Rauxel - Die Muslimische Jugend Röhlinghausen ließ ihr Jahr mit zwei Aktivitäten ausklingen. Während sich die eine Hälfte fürs Schlittschuhlaufen in der Jahrhunderthalle in Bochum entschied, powerte sich die andere beim Fußballspielen im Soccerfive in Castrop-Rauxel aus.

26.12.2025, Herne - Beim letzten Freitagsgebet dieses Jahres rief Ibrahim Nazik, Imam der Islamischen Gemeinde Röhlinghausen, die Aktion „Brunnen statt Böllern“ ins Leben. Ziel der Initiative ist es, zum Jahreswechsel auf Feuerwerk zu verzichten und das dafür vorgesehene Geld stattdessen für den Bau eines Brunnens in Uganda zu spenden. Zur Begründung verwies der Imam auf zentrale islamische Werte. Der Koran mahnt ausdrücklich zu Maß und Verantwortung: „Seid nicht verschwenderisch.“ (Sure 6:141). Zudem erinnerte er an die Worte des Propheten Muhammad (saw): „Für jedes lebendige Wesen, dem Gutes getan wird, gibt es Lohn.“ Kritisiert wurden die hohe Geldverschwendung durch Silvesterfeuerwerk, die erheblichen Umweltbelastungen, die Belastung für Tiere sowie problematische Produktionsbedingungen in der Feuerwerksindustrie.

25.12.2025, Herne - Der 25. Dezember hatte in diesem Jahr eine besondere Bedeutung, da sich an diesem Tag religiöse Anlässe aus zwei Glaubenstraditionen überschnitten. Während Christinnen und Christen Weihnachten, das Fest zur Erinnerung an die Geburt Jesu, feierten, fiel dieser Tag zugleich auf die Regaib-Nacht, eine der heiligen Nächte im Islam. Jesus (ʿĪsā) nimmt auch im Islam eine besondere Stellung ein. Er wird im Koran mehrfach erwähnt und als bedeutender Prophet geehrt. Maria (Maryam), die Mutter Jesu, ist zudem die einzige Frau, die im Koran namentlich genannt wird. Die Regaib-Nacht ist der erste Freitag im Monat Recep nach dem islamischen Mondkalender und markiert den Beginn der sogenannten drei heiligen Monate: Recep, Şaban und Ramadan. In der islamischen Tradition gilt diese Nacht als eine Zeit besonderer Barmherzigkeit Gottes. Gläubige kommen daher in den Moscheen zusammen, um zu beten und innezuhalten. So traf sich Muslimische Jugend Röhlinghausen am Abend, um gemeinsam das Fasten zu brechen und zu beten. Rund 60 Kinder und Jugendliche nahmen an der Feier teil. In seiner Ansprache hob Imam Ibrahim Nazik die Gemeinsamkeiten zwischen Christentum und Islam hervor und betonte die Bedeutung eines respektvollen und friedlichen Miteinanders der Religionen.

20.12.2025, Herne - Mit pädagogischer Begleitung durch den Gemeindeimam Ibrahim Nazik schauten sich rund 60 Kinder und Jugendliche das Video „Unser Stadtbild – Meine Geschichte(n)“ gemeinsam an. Inhaltlich orientierte sich die Auseinandersetzung mit dem Video an den Leitlinien „Herne mit Respekt“ der Stadt Herne. Diese Kampagne wurde von Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda initiiert und setzt sich für ein respektvolles, vielfältiges und solidarisches Zusammenleben in der Stadt ein. Das Video diente dabei als Gesprächsgrundlage, um Themen wie Zusammenhalt, gegenseitige Achtung und gesellschaftliche Verantwortung altersgerecht zu vermitteln und zu diskutieren. Den Kindern und Jugendlichen wurde dadurch ein Raum für Fragen, eigene Erfahrungen und Reflexion geboten. Das Video „Unser Stadtbild – Meine Geschichte(n)“ wurde gefördert durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Förderprogramms „Ehrenamt und Prävention in der Integrationsarbeit“.

Am 18.12.2025 fand im Rahmen eines IHA-Seminars an der Neurochirurgischen Klinik des Knappschaft Kliniken Universitätsklinikums Bochum eine Veranstaltung zur Organspende statt. Organisiert wurde das Seminar von Univ.-Prof. Dr. Mortimer Gierthmühlen, stellvertretender Klinikdirektor der Neurochirurgischen Klinik, gemeinsam mit Dr. Benedikt Anders. Einen Beitrag aus religiös-ethischer Perspektive leistete Tuncay Nazik von der Islamischen Gemeinde Herne-Röhlinghausen. Dabei wurde dargelegt, dass die heute vorherrschende Auffassung der muslimischen Gelehrsamkeit Organspende unter klaren Voraussetzungen nicht nur als erlaubt, sondern als empfehlenswert einordnet, sofern sie freiwillig erfolgt, dem Lebensschutz dient und frei von kommerziellen Interessen ist. Das Seminar richtete sich an Studierende der Medizin und verfolgte das Ziel, medizinische, ethische und religiöse Aspekte der Organspende sachlich einzuordnen und für die ärztliche Praxis verständlich zu machen.

17.12.2025, Recklinghausen - Anlässlich der von den Schüler:innen der Wolfgang-Borchert-Gesamtschule organisierten Projekttage, fand am Mittwochmorgen eine Podiumsdiskussion zum Thema „Nie wieder heißt nie wieder?! - Antimuslimischer Rassismus und Antisemitismus“ statt. Diskussionspartner:innen waren Herr Vogel vom Aktuellen Forum, Tuncay Nazik von der Islamischen Gemeinde Röhlinghausen und Schüler:innen.

17.12.2025, Bochum - Auf Einladung der Stadt Bochum und der Jüdischen Gemeinde Bochum nahmen Berat Davulcu und Tuncay Nazik von der Islamischen Gemeinde Röhlinghausen an der Chanukka-Feier auf dem Bochumer Rathausplatz teil. Dieses Zusammenkommen stand in diesem Jahr im Schatten des jüngsten Anschlags in Australien. So sagt Berat Davulcu, Jugendleiter der Gemeinde, dazu: „Gerade in diesen schwierigen Zeiten war es uns wichtig, Solidarität zu zeigen und an der Seite unserer jüdischen Geschwister in Bochum zu stehen. Es ist in keiner Weise zu rechtfertigen, Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ihrer Religion anzugreifen.“





