Interreligiöses Iftar an der Willy-Brandt-Gesamtschule Bottrop

Islamische Gemeinde • 19. März 2025

Interreligiöses Iftar an der Willy-Brandt-Gesamtschule Bottrop

19.03.2025, Bottrop – In der Mensa der Willy-Brandt-Gesamtschule fand ein interreligiöses Gespräch mit anschließendem gemeinsamen Iftar-Essen statt.

Schulleiter Markus Reuter eröffnete den Abend mit einer Rede, in der er die Relevanz solcher Begegnungen betonte. Angesichts der aktuellen weltpolitischen Entwicklungen sei es wichtiger denn je, den interreligiösen Dialog zu fördern und gegenseitiges Verständnis zu stärken.

Tuncay Nazik, als Vertreter der muslimischen Gemeinschaft von der Islamischen Gemeinde Röhlinghausen, begann mit folgendem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe: „Wer sich selbst und andere kennt, wird auch hier erkennen: Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen.“
Er unterstrich, dass diese Erkenntnis auch heute noch nicht von allen vollständig verstanden werde, obwohl sie essenziell für ein friedliches Zusammenleben sei.

Die Vertreter:innen der Religionen hoben hervor, dass alle abrahamitischen Religionen gemeinsame Werte teilen – insbesondere die unantastbare Würde des Menschen. Diese sei weder verhandelbar noch bedürfe sie der Zustimmung einer bestimmten Seite.

Mit dem Gebetsruf zum Sonnenuntergang begann schließlich das gemeinsame Fastenbrechen.

Tuncay Nazik zeigte sich erfreut über die gelungene Veranstaltung: „Ich bin sehr glücklich und zufrieden mit diesem Abend. Er beweist, dass der interreligiöse Dialog auch in Schulen hervorragend funktionieren kann. Zudem zeigt sich, dass der Ramadan mittlerweile ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft ist. Mein besonderer Dank gilt dem Schulleiter, der nicht nur seine Zustimmung gegeben, sondern die Veranstaltung aktiv unterstützt hat.“

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17.04.2026, Herne - Im Rahmen des Religionsunterrichtes besuchte die Klasse 8c und 8d des Pestalozzi-Gymnasiums unter der Leitung ihrer Lehrerin Frau Lodewig die Islamische Gemeinde Röhlinghausen. Inhaltlich gab es einen Input zu den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Judentum, Christentum und Islam. Anschließend konnten die Schüler:innen Tischtennis und Kicker spielen. Der Besuch wurde von Tuncay Nazik und Salih Davulcu begleitet. Mit dem neuen Projekt „Friedensbotschafter:innen“ bietet die Gemeinde Schulen ein Angebot für Dialog, Begegnung und gegenseitiges Verständnis an. Dabei knüpft sie auch an das bekannte Wort von Hans Küng an: „Kein Friede unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen.“
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