Transparenz
„Transparenz ist uns wichtig. Deshalb möchten wir uns der Selbstverpflichtungserklärung der Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ) anschließen und haben die Aufnahme in die ITZ-Unterzeichnerliste beantragt. Wir verpflichten uns, die folgenden zehn Informationen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen und aktuell zu halten.“
Name und Funktion der wesentlichen Entscheidungsträger:innen
Yasar Süyer Vorstandsvorsitzender
Mahir Nazik Stellvertretender Vorstandsvorsitzender
Sadiye Davulcu Leiterin der Frauengruppen
Hafsa Aydemir Vorsitzende der Muslimischen Jugend Röhlinghausen
Mehmet Akif Akyildiz Stellvertretender Vorsitztender der Muslimischen Jugend Röhlinghausen
Berat Davulcu Pädagoge
Tuncay Nazik Jugendleiter und Geschäftsführer
Personalstruktur:
Wir haben derzeit 2 Hauptamtliche und zwanzig ehrenamtliche Mitarbeiter: innen
Einnahmen und Mittelverwendungen
Angaben zu Einnahmen und Mittelverwendung entnehmen Sie bitte unserem Jahresüberschussbericht.
Förderung und gesellschaftsrechtliche Angaben
Unsere Projekte werden unter anderem von der Partnerschaft für Demokratie, dem Projekt „Weißt du, wer ich bin?“, Aktion Mensch, der Techniker Krankenkasse (TK), der Stadt Herne sowie über die Landesinitiative Europa-Schecks des Landes Nordrhein-Westfalen (vertreten durch den Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei) und das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Weitere gesellschaftsrechtliche Verbundenheit existieren nicht.
Auszug aus den Tätigkeiten in den Vorjahren
31.08.2017 09. 09.2017 Waffeltag und Besuch des Heimatmuseums
13.11.2017 Vortrag „Interkulturelle Kommunikation“
15.11.2017 Besuch Bochumer Synagoge im Rahmen des Projekts „Einem Muslim, Christen, Juden begegnen“
18.11.2017 Ausflug Essen, Besuch Villa Hügel
19.11.2017 Ausflug Spielfabrik
19.11.2017 Vorleseaktion mit anschließend Besuch der Kinderwelt
19.11.2017 Teilnahme am bundesweiten Vorlesetag
03.12.2017 Besuch Ausstellung Gasometer.
04.12.2017 Besuch Museum Schloss Strünkede
10.12.2017 Besuch Emschertal Museum. Teilnahme am „Workshop Kunst und Kultur“
16.12.2017 Besuch des örtlichen Weihnachtsmarkts.
17.12.2017 Öffnung der Gemeinderäumlichkeiten für Besucher und Interessenten unter dem Motto „Trau dich und komm vorbei“
18.12.2017 Malwettbewerb; „Malen mit Herz“ Teilnahme 250 Personen. Vermitteln sollst du Toleranz, Akzeptanz oder Liebe. Auch Kultur der Vielfalt kannst du damit zum Ausdruck bringen.
04.03.2018 Unter dem Motto „Herzliche Begegnungen“ haben die Kulturmäuse und die islamische Gemeinde eine Ausstellung im Schloss Strünkede, organisiert.
23.06.2018 Teilnahme an der Sportveranstaltung „Herne sagt Nein zu Rassismus“
03.07.2018 Besuch der evangelischen Gesamtschule Gelsenkirchen
04.07.2018 Besuch der evangelischen Gesamtschule Gelsenkirchen
04.07.2018 Teilnahme am Markt der Möglichkeiten
11.07.2018 Besuch des Pestalozzi Gymnasiums Herne
30.08.2018 Interreligiöse Einschulungsfeier in der Evangelischen Kirche
14.09.2018 Teilnahme an der 7. Kulturkonferenz Ruhr.
15.10.2018 Ausflug zur Landeshauptstadt Düsseldorf
23.10.2018 letzte Reise der Gemeinde in den Herbstferien im Rahmen des Förderprogramms INTERKULTUR RUHR, Ziel: Duisburg
17.11.2018 Teilnahme am bundesweiten Vorlesetag
Märchen der Gebrüder Grimm, vorgelesen vom Bürgermeister Erich Leichner
22.11.2018 Back-Kurs „ESSEN VERBINDET“
28.11.2018 Besuch Dortmunder Hauptschule
06.12.2018 Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda hat am Donnerstag, 20 Bürgerinnen und Bürger geehrt, die sich ehrenamtlich in Herne in besonderem Maß vorbildlich und unermüdlich, engagiert haben, darunter unsere Jugendleiterin Frau Sadiye Davulcu.
19.12.18 Malwettbewerb HERZENSSACHE
Teilnehmerzahl: über 200 unterschiedlichen Alters (Kindergartenkinder im Alter von 4 Jahren bis zu Senioren mit 102 Jahren)
Bekanntgabe der Gewinner im DRK-Altenhilfezentrum, Bergmannstraße 20, in Herne- Röhlinghausen. Mehr als 70 Gäste kamen zur Ausstellung und Auslobungsfeier.
14.01.2018: RuhrKunstNachbarn – zweiter Teil des Projekts‘
Teilnehmerzahl: Kinder und Jugendliche der islamischen Gemeinde
Angebot insbesondere für Schulen, deren Schülerinnen und Schüler überwiegend aus sozioökonomisch schwach gestellten Milieus kommen und keinen selbstverständlichen Zugang zu Angeboten kultureller Bildung erhalten. Besonders für diese Zielgruppe wird das Museum als Ort der Kunsterfahrung, des Gesprächs über Kunst und der Partizipation zugänglich gemacht. (http://www.ruhrkunstmuseen.com/kunstvermittlung/ruhr-kunst-nachbarn.html)
Angebote zur Freizeitbeschäftigung:
Waffeltag für Kinder
Zeitraum: März, April, Mai, Juni, Juli, September 2018 jeweils einmal
Teilnehmer: 30 Personen/Kinder und Jugendliche, Einheimische und Flüchtlinge
Ziel: In einer gemütlichen Atmosphäre den Kindern spielerisch die deutsche Sprache näher zu bringen.
September 2018 Ausflug Niederlande
Teilnehmer: 12 Jugendliche
Ausflug Bergbau Museum Bochum
Zeitraum: Zweimal im Jahr 2018
Teilnehmer: 35 Personen unterschiedlichen Alters
Ausflug Botanischer Garten Bochum
Zeitraum: Einmal im Jahr 2018
Teilnehmer: 35 Personen unterschiedlichen Alters
Ausflug Kaisergarten Oberhausen
Zeitraum: September 2018
Teilnehmer: 30 Personen unterschiedlichen Alters
Aktionen (Stadtteil säubern, Malen, Basteln etc.)
Zeitraum: Unregelmäßig
Teilnehmer: 20-30 Personen je nach Aktion, Kinder oder Erwachsene
Ziel: Identität stärken und das Gefühl „dazu zu gehören“ vermitteln
09.02.2019 Live-Show an der Realschule Cranger in Herne (lebensecht dargestellte Dinos Teilnehmer: 40 Personen (Angebot für Familien)
03.03.2019 Gemeinsamer Kino-Besuch im Rahmen des Projekts „Wir gucken gemeinsam“
Film „Chaos im Netz“ (Union-Kino Bochum) Teilnehmer: 28 Personen
16.03.2019 „Gegen das Vergessen, ein Stück Deutsche Geschichte“ - Besuch der Mahn- und Gedenkstätte im ehemaligen Dortmunder Polizeigefängnis.
Teilnehmer: 40
13.04.2019 „Röhlinghausen blitzeblank“ Die islamische Gemeinde nahm auch an der diesjährigen ,,Hau weg den Dreck! Herne packt’s an‘‘ Müllsammelaktion,
Teilnehmer: 50 Kinder und Erwachsene
30.04.2019 Besuch des Pestalozzi Gymnasiums Herne
20.10.2019 Reise nach Köln im Rahmen des gemeinsamen Projekts „Weißt du wer ich bin“ der Islamischen Gemeinde Röhlinghausen und der Ev. Kirchengemeinde Wanne-Eickel (Bezirk Röhlinghausen)
Besichtigungen (Dom, Synagoge Zentralmoschee) und Vorträge über die einzelnen Religionen (inkl. Bibel bzw. Koranübersetzung als Erinnerungsgeschenk)
Teilnehmer: 55 Menschen unterschiedlichen Alters, Glaubens und Nationalität, darunter evangelische und katholische Christen und Muslime, Deutsche, Türken, Araber und Kurden
30.10.2019 Besuch des Emschertal Berufskolleg
05.11.2019 Besuch Synagoge in Bochum (Anlass: Anschlag auf die Synagoge in Halle am Yom Kippur und der Gedenktag an die Pogromnacht)
Teilnehmer: unterschiedlichen Alters und Glaubens
13.11.2019 Kochkurs im Rahmen des Förderprogramms „Kultur Café“ („Börek und Belgische Waffel“)
Teilnehmer: Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Einzelveranstaltungen
09.01.20 Kochkurs
15.01.2022 Live-Sendung Deutschlandfunk
„Gegen Extremismus und Ausgrenzung. Wie sich eine Moschee für ein friedliches Miteinander einsetzt“
Die Islamische Gemeinde in Herne-Röhlinghausen e.V. will Brücken schlagen. Sie spricht sich offen gegen alle Formen von Extremismus aus, kritisiert Anschläge im Namen des Islam und bejaht ausdrücklich das deutsche Grundgesetz und die demokratische Grundordnung.
Kann sie damit Vorbild für andere Moscheegemeinden sein? Wie wird ihre Arbeit von der Stadt Herne und den Menschen dort gesehen?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Sendung „Länderzeit vor Ort“.
Gesprächsgäste:
Dr. Frank Dudda, Oberbürgermeister von Herne
Tuncay Nazik, Islamischen Gemeinde Herne-Röhlinghausen e.V.
Gemeindemitglieder
Dr. Michael Kiefer, Präventionsforscher an der Universität Osnabrück
Elfie Heinemann, TV Röhlinghausen
Ute Rotthoff, Leiterin des katholischen Kindergartens in Herne-Röhlinghausen
06.02.2020 Kochkurse: Herausforderung angenommen
18.02.21 yuvarlama çorbası (Gerundete Suppe)
03.03.21 Quark Bällchen
25.03.21 Mantar
08.04.21 Kaffee Kuchen
28.04.21 Saray Kebap
27.01.2022 Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Am Donnerstag, 27. Januar 2022, lud die Stadt Herne zu einer Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus. Aufgrund der Pandemieentwicklung kam in diesem Jahr nur ein kleiner Kreis geladener Gäste am Shoah-Denkmal auf dem Willi-Pohlman-Platz zusammen.
Anwesend waren der Vertreter der jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen, Aaron Naor, der evangelische Pfarrer Hans-Paul Ullrich und der katholische Pfarrer Georg Birwer sowie der Imam der islamischen Gemeinde Herne-Röhlinghausen Tuncay Nazik.
29.02.2020 Nie wieder?
Es wird immer und überall gesagt und geschrieben. Nie wieder! Was ist damit gemeint? Was soll nie wieder passieren? Um uns das bewusst zu machen, hat die Islamische Gemeinde Röhlinghausen e.V. im Rahmen des Förderprogramms INTERKULTUR RUHR mit 43 Teilnehmer*innen am 29.02.2020 den Ort der Geschehnisse, das EL-DE-Haus in Köln besucht.
03.03.2020 Kino Day
05.10.2020 Besuch Synagoge
Die Islamische Gemeinde Röhlinghausen e.V. besuchte gemeinsam mit der Fortbildungsgruppe der VHS das Haus des Zusammenkommens (Synagoge).
Der Besuch war alles anderes als normal. Denn seit dem Ausbruch der Pandemie waren in der Synagoge keine Führungen mehr möglich. „Ich freue mich so sehr, dass ihr seit März die erste Gruppe seid, die die Synagoge im Rahmen einer Führung besuchen durfte. Ich hoffe, es wird wieder alles lebendiger“, so Michael Rosenkranz, der von dem Besuch sehr angetan war.
17.Oktober 2020 Ausflug Iserlohn Dechenhöhle
Anzahl Teilnehmer*innen 25 Im Rahmen des Förderprogramms KOMM AN NRW
29.10.2020 Lesung mit Jürgen Wiebicke
In einer außergewöhnlichen Zeit, unter außergewöhnlichen Vorsichtmaßnahmen, konnte die Lesung von Herrn Jürgen Wiebicke kurz vor dem Lockdown am 29.10.2020 stattfinden.
Ausflug Wewelsburg
Die islamische Gemeinde Röhlinghausen hat im Rahmen des Förderprogramms
„Demokratie Leben“, mit 30 Teilnehmenden einen Ausflug zur Gedenkstätte
Wewelsburg organisiert.
21.11.2021 Vater im Glauben, Abraham/Ibrahim in der Tora, im Neuem Testament und Koran
Wussten sie, dass Jüd*innen, Christ*innen und Muslim*innen einen gemeinsamen Urvater haben? Aus der Verbindung mit Hagar bekommt Abraham einen Sohn, Ismael, den Stammvater der Muslim*innen. Und dann bekommt Abraham einen zweiten Sohn, diesmal von Sarah. Den Isaak. Abraham wird der Stammvater Israels. Von ihm stammen die Erzväter des Judentums ab. Sein Sohn Isaak zeugt Jakob.
21.11.2021 Teilnehmerzahl 35. Referent Dr. Michael Rosenkranz, Tuncay Nazik, Ibrahim Nazik
Online Veranstaltung: TAMAM – Das Bildungsprojekt von Moscheegemeinden mit dem Museum für Islamische Kunst. Insgesamt wurden 12 Übungsblätter abgearbeitet. Teilnehmerzahl 55
Berlin Ausflug: Die islamische Gemeinde hat in den Herbstferien gemeinsam mit der evangelischen Kirche im Rahmen des Förderprogramms „Weißt du wer ich bin“ einen viertägigen Ausflug nach Berlin organisiert. Unter anderem wurde das Jüdische Museum Berlin, welches als größtes jüdische Museum Europas gilt, besucht. Es gibt den Besucher*innen einen Überblick über 1.700 Jahre deutsch-jüdische Geschichte.
Die Besuche zu Kirchen, Moscheen, Denkmälern und Museen, haben die Gruppe mit 58 Teilnehmer*innen darunter Christ*innen, Muslim*innen, Atheist*innen und Agnostiker*innen, Einheimische, Geflüchtete, Migrant*innen neue Freundschaften knüpfen, Vorurteile abschaffen und fundierte Informationen aneignen lassen.
30.11.2022 Drei Religionen ein Ziel
Für viele ist der 30.11.2022 bedeutungslos.
Nicht aber für die Teilnehmer: innen des Projekts „Weißt du wer ich bin“.
Die Gruppe traf sich zuerst in den Räumlichkeiten der Islamischen Gemeinde und unterhielt sich über das Judentum, Christentum und den Islam. Danach ging die Reise nach Essen zu der alten Synagoge, wo kürzlich ein Anschlag ausgeübt wurde. Am Freitag (18.11.2022) wurde das ehemalige Rabbinerhaus an der Alten Synagoge in Essen angeschossen. Es soll sich nach Angaben der Polizei nicht um den einzigen antisemitischen Vorfall in NRW handeln.
Die Besucher: innen von der Islamischen Gemeinde wurden von Dr. Uri-Robert Kaufmann, Leiter der Einrichtung, empfangen. Es gab einen kleinen Vortrag und eine Führung.
Die Teilnehmer: innen hörten dort neben den Klängen des Posaunenchores, auch einige Suren aus dem Koran rezitiert. Christ: innen und Muslim: innen trafen sich an dem Abend, um Jesus zu verstehen: Christ: innen aus islamischer Sicht und Muslim: innen aus christlicher Sicht.
Der Referent: innen Dagmar Grolmann und Tuncay Nazik und Berat Davulcu war aber bewusst, dass Jesus in den beiden Religionen eine andere Stellung hat. Trinität, Gottessohnschaft und Erbschuld sind da zentrale Begriffe. Die beiden betonen aber: „Wir halten das Verbindende, das Zusammenführende fest. Denn wir haben sehr viele Gemeinsamkeiten. Und mit Unterschieden können wir leben.“
Sadiye Davulcu, Betreuerin des Projektes, bedankte sich: „Wir danken der evangelischen Gemeinde für ihre Gastfreundschaft. Eines steht fest: wir werden die Verbindung, die durch Jesus zwischen den beiden Religionen entstanden ist, nicht trennen, sondern mehr gemeinsame Veranstaltungen organisieren. Eine weitere ist schon in Planung.“
Ausflug nach Osnabrück - Münster - Telgte - Duisburg
Der Ausflug, der eigentlich nur nach Münster und Telgte gehen sollte, wurde spontan verlängert.
Beeindruckt vom Islamkolleg durch die Weiterbildung für Imame, haben wir uns dazu entschieden, auch unseren Gemeindemitgliedern diesen Ort zu zeigen. Dort angekommen bewunderten wir die Koran-Ausstellung und gingen anschließend ins Relígio - das westfälische Museum für religiöse Kultur.
Passend zur Vielfalt in der 50 Personen- Gruppe, besuchten wir eine Kirche in Telgte und bummelten durch die Altstadt. Telgte ist eine besondere Stadt mit einer Marienkapelle.
Jährlich kommen 100.000 Menschen hier her, um ihre Wünsche zum Ausdruck zu bringen und ihre Wallfahrt zu vollziehen. In der Kirche in Telgte fand auch die Marienwallfahrt statt.
Schließlich ging es für einen letzten Museumsbesuch in das Bibelmuseum Münster.
Den großen Hunger nach einem so intensiven Tag, stillten wir im Nevizade Restaurant in Essen.
Den Tag ließen wir in der Duisburger Ditib-Moschee ausklingen.
13.03.2022 Lesung mit Said Rezek
Bloggen gegen Rassismus
Holen wir uns das Netz zurück!
Zündstoff Nahostkonflikt: Empathie für beide Seiten entwickeln
Die deutsche Gesellschaft ist gespalten: auf der einen Seite die Manifestation der uneingeschränkten Solidarität mit Israel, auf der anderen Seite der offene Antisemitismus.
Sind alle, die Israels Politik kritisieren antisemitisch? Fallen Muslim: innen vom Glauben ab, wenn sie die Hamas kritisieren? Wie können und müssen wir uns positionieren, ohne die eine oder andere Seite ins Abseits zu schicken?
Prof. Dr. Meron Mendel ist ein israelisch-deutscher Pädagoge, Professor für Soziale Arbeit und Direktor der Bildungsstätte Anne Frank. Er ist mit einer Muslima verheiratet.
Minderheiten im Gespräch: Muslimisch, Sinti:zze und Rom:nja, Trans?
12.06.2022 Workshop anlässlich des Tages gegen antimuslimischen Rassismus
Der 1. Juli ist der Tag gegen antimuslimischen Rassismus. Dafür haben wir Herrn Fabian Goldmann eingeladen.
Regelmäßig sehen sich Muslime und Musliminnen medialen Kampagnen ausgesetzt. Sie werden als „Islamisten“, „Muslimbrüder“ oder „Agenten des Politischen Islam“ gescholten. Meist zu Unrecht. In dem zweistündigen Workshop zeigt Journalist und Islamwissenschaftler Fabian Goldmann anhand aktueller Beispiele, wie mediale Islamismus-Kampagnen funktionieren und gibt Tipps, wie Betroffene sich wehren können.
Fabian Goldmann ist Journalist und Islamwissenschaftler. Er arbeitet als freier Journalist für zahlreiche Medien wie Der Spiegel, Freitag, Zeit Online und Deutschlandradio. Zu seinen Schwerpunkten gehören Islam, Migration und Rassismus in Europa. Außerdem betreibt er „Schantall und Scharia“ – ein Blog über Islamophobie in Deutschland.
25.09.2022 Die letzten Zeitzeugen
Im Gespräch mit Hanneke Schmitz, der Tochter von Gerda Günzburger, erfahren wir, wie aus Nachbarn Zuschauer oder Täter wurden.
Bei der heutigen Veranstaltung über jüdisches Leben während des zweiten Weltkrieges, war Hanneke Schmitz, ehemals Günzburger, Tochter von Gerda Günzburger, Referentin. Unterstützt wurde sie von ihrem Mann, Peter Schmitz.
Muslimisch und feministisch - geht das?!
Heute war Nicole Erkan für einen Vortrag über die Vereinbarkeit von Islam und Feminismen zu Besuch in unserer Gemeinde.
Nach einer kurzen Einführung über sich und ihre Arbeit bei MINA e.V., machte Nicole das Publikum, anhand einiger Fangfragen, auf die falschen Vorstellungen über „die“ muslimische Frau und „den“ Feminismus aufmerksam.
Sie plädierte dafür, dass man die Vielfalt der muslimischen Frauen und auch die Vielfältigkeit der verschiedenen Feminismen benennt, denn Sprache schaffe Wirklichkeit.
Ihre Antwort auf die Frage, ob man gleichzeitig muslimisch und feministisch sein kann, lautet eindeutig „Ja!“.
Wir bitten Sie, uns zu entschuldigen, dass wir nicht alle Tätigkeiten an dieser Stelle auflisten können.
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