Veranstaltung: „Erinnern und Gedenken gegen das Vergessen“

Islamische Gemeinde • 4. November 2023

Veranstaltung: „Erinnern und Gedenken gegen das Vergessen“

Am 03.11.2023 besuchten Tuncay Nazik und Havle Nazik die Veranstaltung „12 Jahre nach der sogenannten NSU-Selbstenttarnung - Erinnern und Gedenken gegen das Vergessen“ im Dortmunder Theater. 

Dieses Podiumsgespräch offenbarte die erschreckende Behandlung der Angehörigen und die Ignoranz der deutschen Behörden. 

Statt dem Hinweis nachzugehen, dass es sich bei den Täter:innen um Rechtsextreme handeln könnte, setzten sie die Angehörigen stundenlangen Verhören und unhaltbaren Beschuldigungen aus. Zudem verbreiteten sie Gerüchte über die Opfer. Gamze Kubaşık sagt dazu: „Gerüchte, dass mein Vater Drogen an Kinder verkauft habe, machten die Runde. Die Ehre meines Vaters wurde zum zweiten mal kaputt gemacht.“ 

Gavriil Voulgaridis, Bruder des ermordeten Theodoros Voulgaridis, drückt seine Verzweiflung und Wut aus: „In vier Jahren Gericht hat mir noch nie jemand gesagt, warum mein Bruder ermordet worden ist.“ 
Er fügt hinzu: „Meine deutschen Mitmenschen haben mir nie ein Zugehörigkeitsgefühl vermittelt. Ich bin nicht deutsch. Ich bin Grieche. Ich bin Gastarbeiterkind. Sobald mein Kampf hier ausgefochten ist, gucke ich, dass ich in den Süden gehe.“ 
 
Der Neffe des ermordeten Süleyman Taşköprü gibt auch Grund zur Hoffnung: „Hass bringt dich nicht weiter. Hass führt dich nirgendwo hin. Die NSU-Terroristen haben aus Hass getötet.“
 
Zum Schluss appelliert Gamze an alle: „Mein Vater war ein Teil dieser Gesellschaft. Wir alle sind dafür verantwortlich, dass er nicht vergessen wird, dass erinnert wird. Wir alle sind auch dafür verantwortlich, dass Forderungen nach Aufklärung und Konsequenz gestellt werden.“

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17.04.2026, Herne - Im Rahmen des Religionsunterrichtes besuchte die Klasse 8c und 8d des Pestalozzi-Gymnasiums unter der Leitung ihrer Lehrerin Frau Lodewig die Islamische Gemeinde Röhlinghausen. Inhaltlich gab es einen Input zu den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Judentum, Christentum und Islam. Anschließend konnten die Schüler:innen Tischtennis und Kicker spielen. Der Besuch wurde von Tuncay Nazik und Salih Davulcu begleitet. Mit dem neuen Projekt „Friedensbotschafter:innen“ bietet die Gemeinde Schulen ein Angebot für Dialog, Begegnung und gegenseitiges Verständnis an. Dabei knüpft sie auch an das bekannte Wort von Hans Küng an: „Kein Friede unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen.“
von Islamische Gemeinde 13. April 2026
Die Islamische Gemeinde Röhlinghausen startet eine neue Aktion! Anlässlich der Europawochen, die dieses Jahr vom 30. April bis zum 31. Mai gehen, werden an Schulklassen, Kindergärten, Vereine und Privatpersonen kostenlose Europa-Taschen verschenkt. Diese sind mit verschiedenen Info-Flyern, Spielzeugen und Süßigkeiten gefüllt. Ziel ist eine spielerische Auseinandersetzung mit Europa. Die Abholung der Taschen ist am Samstag und Sonntag, den 25.04. und 26.04., zwischen 12 und 15 Uhr möglich. An Kindergärten und Schulen können die Taschen als Gruppensatz auch per Post verschickt werden. Interessierte können sich unter der +49 170 2679898 melden.
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09.04.2026, Herne - Über den Verein Lohmar hilft e.V. erreichte die Muslimische Jugend Röhlinghausen Unmengen an Gesellschaftsspielen, die sie zuerst an Vereine, Kindergärten und Schulen spendete. Nun erfolgte die Spende der verbliebenen Spiele an den Kinderschutzbund, vertreten durch Horst Schröder, auch bekannt als Graf Hotte.
von Islamische Gemeinde 4. April 2026
04.04.2026, Köln - Dieses Jahr steht für die Islamische Gemeinde Röhlinghausen auch die Projektreihe „Friedensbotschafter:innen“ auf der Agenda. Ziel des Projektes ist es, insbesondere Jugendliche zu Friedensbotschafter:innen zwischen den Religionen auszubilden. Dadurch sollen Gemeinsamkeiten betont und Vorurteile abgebaut werden. Das Projekt umfasst Ausflüge, Workshops und Vorträge. Am Ende erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat. Am Samstag ging es für eine Gruppe von 22 Personen nach Köln. Der Tag begann mit einer inhaltlichen Einführung. Es wurden grundlegende Inhalte zu den Themen interreligiöser Dialog, gesellschaftlicher Zusammenhalt und die Rolle von Religionen im Kontext eines friedlichen Miteinanders vermittelt. Anschließend ging es nach Köln. Die Teilnehmenden besuchten zunächst den Kölner Dom und erhielten dort Einblicke in die Grundlagen des Christentums sowie die Bedeutung von Kirchen als religiöse und gesellschaftliche Orte. Danach wurde die Zentralmoschee Köln besucht, wo zentrale Aspekte des Islams sowie die Funktion von Moscheen als Orte des Glaubens, der Begegnung und der Gemeinschaft vermittelt wurden. Leitend für die Veranstaltung war das bekannte Zitat des Theologen Hans Küng: „Kein Friede unter den Nationen ohne Frieden der Religionen, und kein Frieden der Religionen ohne Dialog.“ Das Projekt wird vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
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01.04.2026, Herne - Dieses Jahr geht die Islamische Gemeinde Röhlinghausen das Projekt „Botschafter:innen der Vielfalt Europas“ an. Heute fand die Auftaktveranstaltung statt. Es wurde ein pädagogisch begleiteter Europa-Puzzle-Wettbewerb durchgeführt, an dem rund 40 Kinder und Jugendliche teilnahmen.
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