Lesung: „Desintegriert euch!“ mit Max Czollek
Islamische Gemeinde • 10. Juli 2025
Lesung: „Desintegriert euch!“ mit Max Czollek
10.07.2025, Herne - Unter dem Titel „Desintegriert euch!“ präsentierte Czollek zentrale Gedanken seiner gleichnamigen Streitschrift, die bereits seit ihrer Veröffentlichung kontroverse Debatten über Integration, Identität und Zugehörigkeit in Deutschland ausgelöst hat.
Max Czollek eröffnete die Veranstaltung mit den Worten, dass es ihn besonders ehre, in einer Moschee sprechen zu dürfen. Angesichts einer von Krisen geprägten Welt seien Orte des Dialogs umso wichtiger. Die Islamische Gemeinde Röhlinghausen zeige auf vorbildliche Weise, wie durch gegenseitiges Vertrauen, Offenheit und Begegnung Brücken gebaut werden können.
In seiner Lesung stellte Max Czollek zentrale Passagen seines Buches vor. Darin übt er scharfe Kritik am sogenannten „Integrationstheater“ – einer politischen und gesellschaftlichen Praxis, die von Migrant:innen und Jüd:innen bestimmte Rollen und Narrative erwarte. Diese Erwartungen würden nur weniger echter Teilhabe als vielmehr der Stabilisierung eines Bildes von Deutschland als geläutertem, demokratischem Staat dienen.
Stattdessen fordert er „Desintegration“: eine Strategie, die bestehende Rollenzuschreibungen ablehnt und der Gesellschaft einen Spiegel vorhält. Die Idee einer „deutschen Leitkultur“, wie sie von Politiker:innen wie Horst Seehofer oder Alexander Dobrindt propagiert wird, dekonstruiert er als kulturellen Nationalismus, der Vielfalt unterdrückt und Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Religion ausgrenzt.
Der Abend endete mit einem offenen Buffet und dem regen Austausch zwischen Teilnehmenden und Autor.
Die Lesung „Desintegriert euch!“ wird von der Landesinitiative Europa-Schecks des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.
Max Czollek eröffnete die Veranstaltung mit den Worten, dass es ihn besonders ehre, in einer Moschee sprechen zu dürfen. Angesichts einer von Krisen geprägten Welt seien Orte des Dialogs umso wichtiger. Die Islamische Gemeinde Röhlinghausen zeige auf vorbildliche Weise, wie durch gegenseitiges Vertrauen, Offenheit und Begegnung Brücken gebaut werden können.
In seiner Lesung stellte Max Czollek zentrale Passagen seines Buches vor. Darin übt er scharfe Kritik am sogenannten „Integrationstheater“ – einer politischen und gesellschaftlichen Praxis, die von Migrant:innen und Jüd:innen bestimmte Rollen und Narrative erwarte. Diese Erwartungen würden nur weniger echter Teilhabe als vielmehr der Stabilisierung eines Bildes von Deutschland als geläutertem, demokratischem Staat dienen.
Stattdessen fordert er „Desintegration“: eine Strategie, die bestehende Rollenzuschreibungen ablehnt und der Gesellschaft einen Spiegel vorhält. Die Idee einer „deutschen Leitkultur“, wie sie von Politiker:innen wie Horst Seehofer oder Alexander Dobrindt propagiert wird, dekonstruiert er als kulturellen Nationalismus, der Vielfalt unterdrückt und Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Religion ausgrenzt.
Der Abend endete mit einem offenen Buffet und dem regen Austausch zwischen Teilnehmenden und Autor.
Die Lesung „Desintegriert euch!“ wird von der Landesinitiative Europa-Schecks des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.

04.04.2026, Köln - Dieses Jahr steht für die Islamische Gemeinde Röhlinghausen auch die Projektreihe „Friedensbotschafter:innen“ auf der Agenda. Ziel des Projektes ist es, insbesondere Jugendliche zu Friedensbotschafter:innen zwischen den Religionen auszubilden. Dadurch sollen Gemeinsamkeiten betont und Vorurteile abgebaut werden. Das Projekt umfasst Ausflüge, Workshops und Vorträge. Am Ende erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat. Am Samstag ging es für eine Gruppe von 22 Personen nach Köln. Der Tag begann mit einer inhaltlichen Einführung. Es wurden grundlegende Inhalte zu den Themen interreligiöser Dialog, gesellschaftlicher Zusammenhalt und die Rolle von Religionen im Kontext eines friedlichen Miteinanders vermittelt. Anschließend ging es nach Köln. Die Teilnehmenden besuchten zunächst den Kölner Dom und erhielten dort Einblicke in die Grundlagen des Christentums sowie die Bedeutung von Kirchen als religiöse und gesellschaftliche Orte. Danach wurde die Zentralmoschee Köln besucht, wo zentrale Aspekte des Islams sowie die Funktion von Moscheen als Orte des Glaubens, der Begegnung und der Gemeinschaft vermittelt wurden. Leitend für die Veranstaltung war das bekannte Zitat des Theologen Hans Küng: „Kein Friede unter den Nationen ohne Frieden der Religionen, und kein Frieden der Religionen ohne Dialog.“ Das Projekt wird vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

01.04.2026, Herne - Dieses Jahr geht die Islamische Gemeinde Röhlinghausen das Projekt „Botschafter:innen der Vielfalt Europas“ an. Heute fand die Auftaktveranstaltung statt. Es wurde ein pädagogisch begleiteter Europa-Puzzle-Wettbewerb durchgeführt, an dem rund 40 Kinder und Jugendliche teilnahmen.

30.03.2026, Herne - Hendrik Bollmann Bundestagsabgeordneter die Islamische Gemeinde Röhlinghausen. Diesmal traf er sich für einen Austausch mit Mitgliedern der Muslimischen Jugend Röhlinghausen. Die Jugendlichen bekamen die Möglichkeit Fragen zu aktuellen politischen Geschehnissen zu stellen und einen Einblick in die parlamentarische Arbeit von Bollmann zu bekommen. Der Abend endete mit einem offenen Fingerfood-Buffet, bereitgestellt von der Gemeindeköchin Kübra Nazik.

27.03.2026, Bochum - Die Muslimische Jugend Röhlinghausen hat mehrere Paletten mit Süßigkeiten und Spielzeugen an „Frisöre gegen Armut“ und „Menschen ohne Bleibe“ gespendet. Während „Frisöre gegen Armut“ eine große Osterfeier organisiert, verteilt „Menschen ohne Bleibe“ zweimal wöchentlich Lebensmittel an bedürftige Menschen am Bochumer Hauptbahnhof.

In diesem Jahr überschnitten sich die christliche und die muslimische Fastenzeit. Der Ramadan ist bereits beendet, mit der Osterwoche endet auch die christliche Fastenzeit. Aus diesem Anlass verschenkte die Muslimische Jugend Röhlinghausen Tüten im Ostermotiv mit Süßigkeiten an Vereine, die mit Kindern arbeiten. Die Aktion war ein Zeichen für Zusammenhalt, Respekt und gelebtes Miteinander. Auf unseren Aufruf hin meldeten sich mehrere Vereine, die sich mit großem Einsatz für leuchtende Kinderaugen engagieren. Innerhalb weniger Stunden wurden rund 100 Tüten abgeholt. Die Muslimische Jugend Röhlinghausen freut sich sehr über die positive Resonanz und darüber, mit dieser Aktion Kindern eine kleine Freude bereiten zu können.

26.03.2026, Essen - Die Muslimische Jugend Röhlinghausen engagiert sich seit Langem in vielfältiger Weise für das Gemeinwohl. Das Spektrum reicht von Obdachlosenhilfe und kostenloser Nachhilfe über Putzaktionen bis hin zu politischem und gesellschaftlichem Engagement. Alle Aktivitäten werden ehrenamtlich getragen. Mit der Förderung durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt gönnte sich die Muslimische Jugend Röhlinghausen einen freien Abend und aß gemeinsam Abendessen im Nevizade in Essen.

22.03.2026, Herne - Am letzten Tag des dreitägigen Ramadanfestes traf sich die Mädchengruppe der Islamischen Gemeinde Röhlinghausen zum traditionellen Ramadanfrühstück in den Gemeinderäumlichkeiten. Nach dem gemeinsamem Frühstück wurden Wichtelgeschenke untereinander ausgetauscht. Zusätzlich bekamen die beiden Mädchen Geschenktüten von der Gemeinde. Organisiert wurde das Frühstück von Sadiye Davulcu, Jugendleiterin der Gemeinde.

06.03./19.03.2026, Herne - Zum zweiten Mal nahm die Islamische Gemeinde Röhlinghausen an der Herner Gesundheitswoche teil. Diesmal richtete sie zwei Fastenbrechen verbunden mit einem kurzen Vortrag zum Thema „Gesund beginnt im Miteinander!“ aus. Etwa 50 Gäste nahmen an den Veranstaltungen teil. Nach einem Input über Organspende aus islamischer Sicht und einer anschließenden Fragerunde wurde gemeinsam das Fasten gebrochen.

Berlin, 16.03.2026 – Im Deutschen Bundestag hat erstmals ein gemeinsames Iftar-Essen stattgefunden. Im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus kamen Musliminnen und Muslime sowie Gäste anderer Religionen und ohne religiöse Bindung zusammen, um im Ramadan gemeinsam das Fasten zu brechen. Organisiert wurde der Abend von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen unter der Leitung der Bundestagsabgeordneten Lamya Kaddor. Die Veranstaltung stand für Begegnung, Austausch und ein respektvolles Miteinander. Dass ein Iftar nun auch im Bundestag stattfindet, ist ein sichtbares Zeichen für die Normalisierung muslimischen Lebens in Deutschland. Musliminnen und Muslime sind selbstverständlicher Teil dieser Gesellschaft. Unter den Gästen waren auch Tuncay Nazik und Süleyman Aydemir von der islamischen Gemeinde Röhlinghausen








